Fünf Länder, fünf Rider und fünf unterschiedliche Arten zu Surfen. Die Oxbow Watermen Experience ist die etwas andere Surffilmerfahrung des Jahres. Fernab vom Wellenporno und auf halbem Weg zum Soulsurf-Movie schickt sich der Film an, ein neues Genre in Sachen Surfvideo zu erfinden. „Whatever“ könnte dieses tolerante Genre heißen und würde sich damit sowohl auf die gesurften Wellen, als auch auf die unterschiedlichen fahrbaren Untersätze beziehen, derer sich die Hauptdarsteller bedienen. Denn die Wassermann-Erfahrung besagt: Es gibt keinen richtigen und keinen falschen Weg eine Welle zu reiten – Hauptsache man macht es!
Ob auf einem Foil-Board wie Laird Hamilton, einem Windsurfbrett wie Jason Polakow, einem Stand-Up Paddle Board wie Kai Lenny, einem Long- oder Shortboard wie Duane De Soto, oder auf einem Tow-In Surfboard wie Levi Siver und der Rest der Oxbow-Mannschaft – wichtig ist, das zu nutzen, was der Ozean einem anbietet. Und hat man mal kein Brett zur Hand, nun dann macht man es halt ohne. Im Zweifel auch unter Wasser. Bereit sein lautet das Motto des modernen Wassermans. Egal ob für die größte, kleinste, längste oder kürzeste Welle ihres Lebens – Laird Hamilton und Co. jagen jeder Dünung hinterher: „whatever“! Hauptsache es läuft. Beste Szene: Jason Polakow erzählt von seiner Nahtoderfahrung in Peahi.
Oxbow Watermen Experience – Poor Boyz Productions, englisch, Länge 40 Minuten, [2010] eur 20.-
Den Film gibt es in voller Länge und kostenlos anzuschauen oder herunterzuladen:



