Eine Welle ist eine Welle ist eine Welle ist ein AIR. Für Josh Kerr ist eine Welle erst dann komplett, wenn einer wie er einen fetten Air auf ihr performt hat. Auf Kerrs lang erwartetem Video „Kerrazy Kronicles“ sieht man demnach auf jeder noch so großen oder kleinen Welle eines der neumodernen Luftkunststücke. Wer das halbstündige Video gesehen hat, wird der Feststellung zustimmen, dass wohl kein einziger Surfer dieser Welt so ansatzlose Airs springt und landet wie Kerrazy. Ob Indonesien, die Karibik, oder Australien – auf den Wellen dieser Welt macht der gebürtige Australier was er seit seiner Kindheit am besten kann: sein Talent mit in die Luft nehmen. Wer glaubt, das sei alles was Kerrzy beherrscht, den straft der Regular Footer in den monströsen Barrels von Snapper Rocks und den unmöglichen Tuben des Spots Ours Lügen. Josh Kerr hat Talent „by the dozen“. Seit Beginn des Jahres darf der 27-Jährige sein Können auch auf der Bühne der World Championship Tour präsentieren. Ein Glück, dass die Bewertungsregeln der ASP Judges vor einigen Jahren geändert wurden. So können nun auch die Wellen Kerrs bewertet werden.

Beste Szene: Abgesehen von so ziemlich jedem Air auf dem Video – Kerrzy’s Tuberide am Spot Ours

The Kerrazy Kronicles, Jimmy Graham/Rusty, englisch, Länge 35 Minuten, 2011, eur 20.

Den Film gibt’s auch in voller Länge im Internet zu sehen, zum Beispiel unter www.facebook.com/rustyUSA